Die Krise als Chance für strukturelle Veränderungen in der Entwicklungszusammenarbeit

Die Krise als Chance für strukturelle Veränderungen in der Entwicklungszusammenarbeit

Welche Rolle soll die internationale Entwicklungszusammenarbeit in der aktuellen Krise und in der nahen Zukunft spielen? Die wachsende Ungleichheit zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden konnte sie über Jahrzehnte nicht überwinden. Aus einer postkolonialen Perspektive ist es längst Zeit für umfassende Reformen. Darüber diskutierten Stipendiat*innen der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) bei einem Treffen in Kassel, das in ein kollaboratives Schreibprojekt mündete.

01.11.2020

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Titelblatt des Thesenpapiers

Globale soziale Ungleichheiten:
Eine postkoloniale Perspektive

Im Zuge der Covid-19 Pandemie werden die fatalen Konsequenzen globaler sozialer Ungleichheit immer sichtbarer. Während in Europa im Sommer schnell wieder Reisen möglich waren und Kinder zurück in die Schule gehen konnten, litt die Bevölkerung in den meisten Ländern des Globalen Südens weiterhin akut unter Ausgangsbeschränkungen und den entsprechenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Die wenigsten Gesundheitssysteme haben Kapazitäten für die Behandlung von Corona-Erkrankten in großen Zahlen. Die sozialen Sicherungssysteme sind schlicht unzureichend, um die Menschen vor Armut bewahren zu können. Zudem haben viele Länder ohnehin bereits mit Krisen und Konflikten zu kämpfen.1 Wer in welchem Maße betroffen ist und wie die Pandemie bewältigt werden kann, ist eine globale und eine soziale Frage. Daher sind gemeinsame Lösungen und globales Denken mehr denn je notwendig. Dabei stellt sich einmal mehr die Frage, inwiefern Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zur Überwindung dieser globalen Ungleichheiten beitragen kann.

Aktuell müssen die internationalen Organisationen ihre Vorhaben an die neuen Herausforderungen anpassen und langfristig neue Ziele definieren. So betont das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in seiner Erklärung zum Corona-Sofort-Programm, dass das Virus an keinen Grenzen haltmache und die Pandemie nur weltweit besiegt werden könne.2 Auch das Reformkonzept „BMZ 2030“3, welches im April 2020 vorgelegt wurde, zeigt, dass die bisherigen Ansätze der EZ überdacht werden müssen. Wie kann ihre Umsetzung zu einer gerechteren und nachhaltigeren internationalen Zusammenarbeit führen? Dabei kann und muss die aktuelle Krise als Chance begriffen werden, um hinfällige Konzepte zu überdenken und somit zu einer gerechteren und nachhaltigeren internationalen Zusammenarbeit zu führen.

Denn nach 70 Jahren deutscher und internationaler EZ hat sich die globale soziale Ungleichheit kaum verändert. Vertreter*innen postkolonialer Ansätze und von Post-Development Theorien weisen seit Jahrzehnten darauf hin, dass die europäische Vormachtstellung bei der Definition und Umsetzung von „Entwicklungsvorhaben” in einer kolonialen Kontinuität steht.4 Damit reproduziert sie Ungleichheiten anstatt diese aufzubrechen. Diese Ideen finden in den Institutionen der EZ bisher wenig Gehör, vielleicht, weil sie als abstrakt zurückgewiesen werden oder wenig praktische Vorschläge hervorbringen.

Darüber haben wir als Mitglieder des Arbeitskreises Globale Entwicklung und postkoloniale Verhältnisse der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen eines Arbeitstreffens in Kassel im März 2019 rege diskutiert. Das Ergebnis ist ein Diskussionspapier, in dem wir die theoretischen Kritikpunkte mit Blick auf die Strukturen der Institutionen und die Abläufe alltäglicher Projektarbeit der internationalen EZ beleuchten. Auf Basis einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Postkolonialen und Post-Development Theorien sollen die 17 Vorschläge eine Diskussion für eine Reformierung der EZ anregen: Postkolonialismus & Post-Development: Praktische Perspektiven für die Entwicklungszusammenarbeit (deutsch) und Postcolonialism & Post-Development: Practical Perspectives for Development Cooperation (englisch). Wir stellen hier exemplarisch vier unserer Vorschläge vor, die insbesondere vor dem Hintergrund der Pandemie umso dringlicher geworden sind.

Wir nehmen an, dass Entwicklungszusammenarbeit im Allgemeinen darauf abzielt, Gesellschaften in ihren Bestrebungen um wirtschaftliche und soziale Verbesserungen zu fördern und soziale Ungleichheiten abzuschaffen.5 Dabei kritisieren wir, dass der westlich sowie imperial gewachsenen Idee von „Entwicklung” gefolgt wird, welche nach einem einseitigen Schema verlaufen soll. Ein zentraler Kritikpunkt an der EZ ist das Fehlen einer ganzheitlichen Aufarbeitung und Reformierung von kolonial gewachsenen Denk- und Handelsweisen. Post-Development Theorien machen diese Dominanz im Diskurs um Entwicklung als zentrale Hürde für einen Abbau von Ungleichheiten verantwortlich.6 Dies ist der Fall, da die Institutionen der EZ von einem Verständnis von Entwicklung geprägt sind, welches eine gesellschaftliche Rationalisierung nach westlichem und kapitalistischen Vorbild für alle Regionen der Welt vorsieht.7

Postkoloniale Theorien unterstreichen den historischen Einfluss kolonialer Systeme, und weisen insbesondere darauf hin, dass eine Kontinuität von polit-ökonomischen Machtstrukturen eine komplexe Marginalisierung des Globalen Südens hervorruft. Der Globale Norden ist immer noch überragender Profiteur globaler Wirtschaftsstrukturen, die mit der Ausdehnung des liberalen Kapitalismus und europäischen Imperialismus gewachsen sind.8

Praktische Perspektiven für die Entwicklungszusammenarbeit

Das Diskussionspapier gibt zunächst einen kurzen theoretischen Überblick zu Postkolonialen und Post-Development Theorien. Der Fokus des Papiers liegt auf 17 abgeleiteten praktischen Vorschlägen für die internationale Entwicklungszusammenarbeit, die in folgende Themenblöcke gegliedert sind:

A. Historisch bedingte Verantwortung des Globalen Nordens anerkennen und gemeinsam aufarbeiten
B. Mehr Gerechtigkeit in globalen Wirtschaftsbeziehungen
C. Menschlicheres und nachhaltigeres Verständnis von Wirtschaft fördern
D. Mehr Selbstbestimmung und Mitsprache für Adressat*innen von Interventionen der Entwicklungszusammenarbeit
E. Mehr Transparenz und Rechenschaft gegenüber Gesellschaften im Globalen Süden und Norden
F. Reziproken Wissensaustausch und Vielfalt an Wissen fördern
G. Internationale Zusammenarbeit machtkritischer und kritikfähiger gestalten

 

Mehr Gerechtigkeit in globalen Wirtschaftsbeziehungen

International agierende Unternehmen nehmen in ihren Lieferketten häufig in Kauf, dass grundlegende Menschen- und Arbeitnehmer*innen-Rechte nicht eingehalten werden. Daher sollten sie durch die deutsche und europäische Gesetzgebung dazu verpflichtet werden, mehr Verantwortung für faire Produktionsbedingungen durch verbindliche und überprüfbare Standards entlang der Lieferkette zu übernehmen, z.B. durch ein Lieferkettengesetz. Der teilweise Zusammenbruch globaler Lieferketten in der Folge der Pandemie unterstreicht die Notwendigkeit einer solchen Rechenschaftspflicht für Unternehmen. Im Textilsektor setzten z.B. viele Firmen die Verträge mit Zulieferern unter Bezugnahme auf eine „höhere Gewalt”-Vertragsklausel aus.9 Während Angestellte in den Läden Europas in Kurzarbeit geschickt wurden und somit zumindest von einer grundlegenden sozialen Absicherung profitieren, haben Millionen Arbeiter*innen in den Fabriken der Produktionsländer ihre ohnehin schon prekären Arbeitsplätze verloren. Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller hat deshalb besonders betroffenen Ländern (Bangladesch, Indonesien, Kambodscha, Laos, Vietnam, Äthiopien und Madagaskar) 14,5 Millionen Euro Unterstützung zugesagt.10 Die kurzfristigen Hilfen müssen aber von gesetzlichen Regelungen begleitet werden, damit Unternehmenspraktiken auf den Prüfstand gestellt werden können, wie Vorschlag 2 unseres Papiers unterstreicht. (Vorschlag 2, S.13: Internationale Verantwortung von global agierenden Unternehmen einfordern)

Menschlicheres und nachhaltigeres Verständnis von Wirtschaft fördern

Im Zuge des weltweiten Lockdowns im Frühjahr 2020 begannen Diskussionen darüber, ob das Zurückfahren der wirtschaftlichen Tätigkeiten aufgrund der Pandemie das Klima retten könnte. Im Schnitt sind die Kohlendioxid-Emissionen weltweit bis Anfang April um 17 Prozent zurückgegangen.11 Zunächst gingen Klimaforscher*innen davon aus, dass dies langanhaltende Effekte auf die CO2-Konzentration der globalen Atmosphäre haben könnte, jedoch widerlegen dies neuere Studien.12 Dennoch hat der Lockdown gezeigt, dass es möglich ist, bereits mit der Verringerung der ressourcenintensiven Wirtschaftsweise spürbare Verbesserungen der Emissionen-Konzentration zu erreichen. Darüber hinaus traten lang bekannte Alternativen zum aktuellen Entwicklungsmodell mehr in den Vordergrund. Dazu gehören die Wahl umweltschonender Verkehrsmittel, das Überdenken nicht zwingend notwendiger Reisen und die Verringerung des materiellen Konsums. Das aus dem europäischen Kolonialismus gewachsene Modell industrieller Großproduktion und der Ausbeutung der Umwelt im globalen Maßstab offenbart seine große Schwächen ganz besonders in der jetzigen Krise, und zwar auch der mehrheitlich privilegierten Bevölkerung in den Industriestaaten. Entscheidungsträger*innen im globalen Norden müssen dafür sorgen, dass jetzt die Weichen für ein verträgliches Wirtschaften gestellt werden. Hier sollte die internationale Zusammenarbeit ansetzen und bei den Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft alternative Modelle einbeziehen und insbesondere überdenken, ob reines Wachstum ohne die Messung von sozialen Faktoren tatsächlich mit Wohlstand gleichzusetzen ist. Daher plädieren wir dafür, alternative, nachhaltige Wirtschaftsformen in der deutschen EZ mehr zu fördern. Auch Wohlstandsmessungen abseits des BIPs (Bruttoinlandsprodukt) und des BNEs (Bruttonationaleinkommen) müssen von Entscheidungsträger*innen in Politik, Forschung und Wirtschaft viel stärker berücksichtigt werden. (Vorschlag 5, S.17: Nachhaltige Wirtschaftsformen fördern & Vorschlag 6, S.18: Wohlstandsmessung diversifizieren)

Bruttoinlandsprodukt (BIP) und Bruttonationaleinkommen (BNE) sind Kennzahlen für die wirtschaftliche Produktionsleistung eines Landes. Das BIP erfasst den Wert der durch Inländer*innen und Ausländer*innen im Inland produzierten Güter und Dienstleistungen, gemessen am Preis. Das BNE hingegen misst die Summe des Einkommens aller Inländer*innen, unabhängig davon, ob dieses im In- oder Ausland generiert wurde.  Die Maßzahlen stehen in Kritik, weil sie viele Tätigkeiten, die zum Wohlergehen einer Gesellschaft beitragen, nicht messen, wie z.B. unentgeltliche Hausarbeit. Dafür erfasst es z.B. Aufräumarbeiten nach Ölkatastrophen, obwohl diese lediglich Umweltzerstörung ausgleichen.13,14

Mehr Selbstbestimmung und Mitsprache für Adressat*innen von Interventionen der EZ

Durch den Einbruch von Exporteinnahmen seit dem Beginn der Pandemie haben viele der ärmsten Länder Probleme, die ihnen von der International Development Assistance (IDA) gewährten Kredite zurückzuzahlen. Aus diesem Grund haben die G20, der IWF (Internationaler Währungsfonds) und private Gläubiger ein einjähriges Schuldenmoratorium (siehe Infokasten weiter unten) für 77 Länder beschlossen. Für die 47 ärmsten Länder wird an einem Schuldenerlass gearbeitet.15 Als Teil der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit Europas sind Schuldenerlasse ohnehin längst überfällig. Im Gegensatz zur Finanzkrise im Jahr 2008 hat der IWF Notfallhilfen jetzt schneller und unter weniger rigiden Bedingungen zur Verfügung gestellt. Nun sollen die entsprechenden Länder die Finanzhilfen insbesondere für den Gesundheitssektor ausgeben. Zynischerweise sind die aktuellen Engpässe im Gesundheitsbereich vieler Länder jedoch größtenteils das Resultat der früheren Kreditbedingungen des IWFs. Denn die Kredite im öffentlichen Bereich waren an Kürzungen im öffentlichen Bereich gebunden, die im Rahmen der Strukturanpassungsprogramme in den 70er Jahren und zuletzt in der Finanzkrise durchgesetzt wurden.16 Dieses Beispiel zeigt, wie fatal die Folgen zentralistisch und hierarchisch getroffener Entscheidungen internationaler Organisationen sein können. Zumindest hat sich das BMZ im Rahmen des Corona-Sofortprogramms zum Ziel gesetzt, internationale Organisationen und Maßnahmen neu zu strukturieren.17 Um die Chance für eine ernsthafte Umstrukturierung zu nutzen, sollten die Perspektiven von Regierungen und Zivilgesellschaft vor Ort konsequent und auf Augenhöhe einbezogen werden. Hierfür sind dezentrale Lösungs- und Entscheidungsfindungen anzustreben. Partner*innen und Adressat*innen der EZ müssen generell mehr Mitsprache bei der Definition der Ziele und Umsetzung von Maßnahmen haben. (Vorschlag 1, S.12: Kolonialismus gesamtgesellschaftlich und politisch aufarbeiten & Vorschlag 7, S.19: Dezentrale Lösungs- und Entscheidungsfindung anstreben) 

(Schulden-)Moratorium

(Schulden-)Moratorium

Ein Schuldenmoratorium ist der zeitweise Aufschub der Rückzahlung eines gewährleisteten Kredites, insbesondere auf der staatlichen Ebene.

(Schulden-) Moratorium

Ein Schuldenmoratorium ist der zeitweise Aufschub der Rückzahlung eines gewährleisteten Kredites, insbesondere auf der staatlichen Ebene.

Reziproken Wissensaustausch und Vielfalt an Wissen fördern

Um auf die völlig neuen Herausforderungen der Pandemie zu reagieren, müssen Regierungen und internationale Organisationen zusammenarbeiten. Dabei sollten die unterschiedlichen Erfahrungen und negative wie positive Beispiele weltweit analysiert werden, um gemeinsam voneinander zu lernen. Obwohl die meisten Länder des Globalen Südens wirtschaftlich stärker leiden und schlechter ausgebaute Gesundheitssysteme haben, kann von Good Practice-Beispielen weltweit gelernt werden. Zum Beispiel hat Kuba jahrelange Erfahrung mit präventiver und alternativer Medizin, da diese durch die Vermeidung fortgeschrittener Krankheitsstadien und teurer Behandlungen insgesamt kostengünstiger ist. Die entsprechende medizinische Bildung und Akzeptanz von Corona-Maßnahmen ist in der Bevölkerung somit sehr hoch und hat dadurch bei der Eindämmung des Virus geholfen.18 Außerdem ist das Land erfahren in der Entwicklung und Produktion von Impfstoffen und könnte daher eine wichtige Rolle in der Bereitstellung eines Impfstoffes gegen Covid-19 spielen.19 Gleichzeitig haben die Monate des Lockdowns gezeigt, dass es wichtig ist, über verschiedene Arten der Lebensführung zu diskutieren. Dafür müssen verschiedene Dimensionen, wie psychisches, gesundheitliches, soziales und wirtschaftliches Wohlbefinden in ihrer Wichtigkeit für ein gutes Leben abgewogen werden. In unserem Diskussionspapier treten wir deshalb dafür ein, dass Partner*innen aus dem Globalen Süden und Norden ihren Wissensaustausch reziprok gestalten. So können Wissenschaft und Praxis in einem wechselseitigen Austausch von Ideen auch Problemstellungen im Globalen Norden angehen und besser an gemeinsamen Herausforderungen arbeiten. (Vorschlag 14, S.28: Reziproken Wissensaustausch fördern)

Die vorgetragenen Argumente sind nur einige Beispiele, die eindrücklich zeigen, dass die Covid-19-Pandemie schwerwiegende Schwächen im globalen Wirtschaften und in der Internationalen Zusammenarbeit offengelegt hat. Diese Tatsache bekräftigt uns in unseren Vorschlägen, von denen wir in diesem Beitrag vier vor dem Hintergrund der Pandemie und seiner Auswirkungen näher beleuchtet haben.

Dieser Blogeintrag basiert auf folgendem Papier:

Tim Kornprobst, Tanja Matheis, Adrian Schlegel, Florian Vitello, Julia Fritzsche, Myriell Fußer, Clemens Starke, Tatjana Zemeitat, Denise Klüber (2020). Postkolonialismus & Post-Development Praktische Perspektiven für die Entwicklungszusammenarbeit. FES Stipendiat*innen Arbeitskreis Globale Entwicklung und postkoloniale Verhältnisse. https://www.researchgate.net/publication/343547587_Postkolonialismus_Post-Development_Praktische_Perspektiven_fur_die_Entwicklungszusammenarbeit

Unser Papier wurde auch vom Kollektiv Convivial Thinking als Feature  External link empfohlen.
Das Reformkonzept „BMZ 2030“ diskutieren wir unserem EADI Blogpost: The 2030 turn in German Development Policy – An Opportunity to Fundamentally Challenge Global Inequalities? External link

Wir verstehen unsere Vorschläge nicht als fixe Handlungsanleitungen, sondern hoffen, dass wir damit weitere produktive Diskussionen in Richtung einer emanzipatorischen Internationalen Zusammenarbeit anregen können. Wir freuen uns über jedes Feedback, Weiterleitung des Papers oder Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit für Veranstaltungen. Kontakt: development.transformation@gmail.com

Autorinnen:

Myriell Fußer und Tanja Matheis für den Arbeitskreis Globale Entwicklung und Postkoloniale Verhältnisse der Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Quellen

  1. Bedurke, L. (2020). Die Corona-Krise und der Globale Süden. Brot für die Welt Blog. https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2020-die-corona-krise-und-der-globale-sueden/. Zuletzt besucht am 10.09.2020.
    Weipert-Fenner, I. (2020). Corona-Krise: Welche Folgen hat die Pandemie für Länder des Globalen Südens? Bundeszentrale für politische Bildung. https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/coronavirus/311256/globaler-sueden. Zuletzt besucht am 10.09.2020.
  2. Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2020). Corona-Sofortprogramm. Corona besiegen wir nur weltweit oder gar nicht. https://www.bmz.de/de/zentrales_downloadarchiv/Presse/bmz_corona_paket.pdf. Zuletzt besucht am 10.09.2020.
  3. Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2020). Reformkonzept BMZ 2030. Umdenken – Umsteuern. https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/reihen/infobroschueren_flyer/infobroschueren/sMaterialie510_BMZ2030_Reformkonzept.pdf. Zuletzt besucht am 10.09.2020.
  4. Hickel, J. (2017). Is global inequality getting better or worse? A critique of the World Bank’s convergence narrative. Third World Quarterly 38 (10), 2208–2222.
    Horner, R. & Hulme, D. (2019). From International to Global Development: New Geographies of 21st Century Development. Development and Change 50 (2), 347–378.
    Sumner, A. (2019). Global Poverty and Inequality: Change and Continuity in Late Development. Development and Change 50 (2), 410–425.
  5. Klingebiel, S. (2013). Entwicklungszusammenarbeit. Eine Einführung (Studies / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bd. 73). Bonn: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik.
  6. Escobar, A. (1995). Encountering development. The making and unmaking of the third world. Princeton, New Jersey: Princeton University Press.
  7. Ferguson, J. (1994). The anti-politics machine. „Development“, Depoliticization, and Bureaucratic Power in Lesotho. Minneapolis: University of Minnesota.
  8. Mbembe, A. (2001). On the postcolony (Studies on the history of society and culture, Bd. 41. Berkeley, California: University of California Press.
    Mignolo, W. D. (2012). Local histories. Coloniality, subaltern knowledges, and border thinking (Princeton studies in culture/power/history). Princeton, New Jersey: Princeton University Press.
    Ndlovu-Gatsheni, S. J. (2013). Coloniality of power in postcolonial Africa. Myths of decolonization. Dakar: CODESRIA.
    Sarr, F. (2016). Afrotopia. Réinventer l’Afrique. New York: French and European Publications Inc.
  9. Bain, M. (2020). More than a million garment workers are out of work because of coronavirus. https://qz.com/1828541/covid-19-leads-to-one-million-garment-workers-unemployed/. Zuletzt besucht am 26.10.2020.
  10. Redaktionsnetzwerk Deutschland (2020). Corona-Hilfe: Millionen für Textilindustrie in Entwicklungsländern. https://www.rnd.de/politik/corona-hilfe-fur-textilindustrie-entwicklungslander-erhalten-millionen-zur-stabilisierung-EVUQCXSWJEC7JI4WUBPZZRPABE.html Zuletzt besucht am 04.10.2020.
  11. Le Quéré, C., Jackson, R.B., Jones, M.W. et al. (2020). Temporary reduction in daily global CO2 emissions during the COVID-19 forced confinement. Nature Climate Change 10, 647–653.
  12. Müller-Jung, J. (2020). Der Klimaeffekt durch Corona verpufft. Frankfurter Allgemeine Zeitung. https://www.faz.net/aktuell/wissen/kohlendioxid-emissionen-der-klima-effekt-durch-corona-verpufft-16807626.html. Zuletzt besucht am 10.09.2020.
  13. Destatis. https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Methoden/bip.html. Zuletzt besucht am: 12.10.2020.
  14. Zandonella, Bruno: Pocket Europa. EU-Begriffe und Länderdaten. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2005, 2009 aktualisiert. https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-europa/16649/bruttonationaleinkommen-bne. Zuletzt besucht am 12.10.2020.
  15. Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2020).
  16. Bollrich, E. (2020). Wie der IWF in der Corona-Krise Schwellenländer unterstützt. Vorwärts. https://www.vorwaerts.de/artikel/iwf-corona-krise-schwellenlaender-unterstuetzt. Zuletzt besucht am 10.09.2020.
  17. Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2020).
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  19. Knobloch, A. (2020). Corona-Impfstoff made in Cuba. Deutsche Welle. https://www.dw.com/de/corona-impfstoff-kuba-russland/a-54603921. Zuletzt besucht am 10.09.2020.

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