Die Wertschätzung steigt

Die Wertschätzung steigt

Fabio Guerrero, Direktor einer Schule im südlichen Bogotá, berichtet von Heraus-forderungen, wachsender Ungleichheit und positiven Veränderungen durch Covid-19.

28.07.2020

Kolumbien

Hauptstadt: Bogotá
Sprachen: neben 65 indigenen Sprachen und 2 Kreolsprachen ist Spanisch die Amtssprache
Einwohnerzahl: ca. 48,3 Millionen

 

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In Kolumbien gibt es über ungefähr 160.000 bestätigte Fälle von Covid-19.1 Knapp die Hälfte der Betroffenen ist bereits genesen, jedoch wurden ebenfalls über 6000 Todesfälle registriert. Seit dem 12. März 2020 gilt der landesweite Gesundheitsnotstand, der vorläufig bis zum 31.08.2020 verlängert wurde.2 In der Hauptstadt Bogotá bringt die Quarantäne strenge Regeln mit sich. Flughäfen, Restaurants und Einkaufszentren wurden geschlossen, Häuser dürfen nur im äußersten Notfall verlassen werden und öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr.3 Universitäten und Schulen haben auf Online-Lehre umgestellt. Doch wie funktioniert digitale Lehre in einem Land, in dem es große soziale Differenzen gibt? Sind die Ärmsten durch die aktuelle Situation verstärkt Verlierer des Bildungssystems? Und wie sieht es mit der Chancengleichheit aus?

Wir haben am 02.06.2020 ein Online-Interview mit dem kolumbianischen Schulleiter Fabio Guerrero geführt. Er leitet die Schule „Colegio Lorenzo de Alcantuz“ in einer strukturell schwachen Region im Süden Bogotás. Im Interview erzählt er uns, wie er und sein Team mit der aktuellen Situation umgehen, welche Herausforderungen der Online-Unterricht mit sich bringt und was er ändern würde, hätte er die Chance dazu.

Die weiterführende Schule „Colegio Lorenzo de Alcantuz“ wurde vor 31 Jahren gegründet und wird seitdem von Fabio Guerrero geleitet. Die Schule liegt im Süden der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá und hat 1210 Schüler*innen. In der Schule werden Kinder von ca. 4 bis 18 Jahren vom Kindergarten bis zur elften Klasse (der Abschlussklasse) unterrichtet. Es wird ein einzigartiges Programm angeboten, welches es den Schüler*innen durch Kooperation mit verschiedenen Universitäten ermöglicht, während der Schulzeit schon Berufsausbildungen abzuschließen (beispielsweise in Grafikdesign oder als Bürokauffrau/-mann). Während der Corona-Zeit hat die Schule vollständig auf digitale Lehre umgestellt und verschiedene Projekte initiiert, um die Schüler*innen und die Nachbarschaft, in der die Schule liegt, zu unterstützen. Zum Beispiel wurden für alle Schüler*innen Mund-Nasen-Schutze sowie Gesichtsschilder hergestellt und es gab eine Sammelaktion, durch die Lebensmittel an ärmere Haushalte im Viertel gespendet wurden. Die Einrichtung ist eine Privatschule. Die monatlichen Kosten sind mit umgerechnet ca. 27 Euro jedoch vergleichsweise gering4, da die Schule in einem Stadtteil liegt, den Fabio Guerrero als eine benachteiligte Gegend beschreibt, die von staatlicher Seite wenig Unterstützung erhält.

Das kolumbianische Bildungssystem ist dezentral strukturiert. Es gibt sowohl staatlich als auch privat geführte Bildungsinstitutionen. Die Schulpflicht beträgt 10 Jahre und ist in zwei Stufen unterteilt: die „Educación Básica Primaria“ (Grund- & Unterstufe) und die „Educación Básica Secundaria“ (Oberstufe). Der Sekundarbereich kann sowohl schulisch als auch als berufliche Ausbildung absolviert werden. Der schulische Teil beträgt zwei Jahre und beinhaltet eine akademische Sekundarbildung mit Vertiefungen in Naturwissenschaft, Kunst oder Geisteswissenschaften oder einer zweijährigen (technischen) Berufsausbildung mit Vertiefungen in Produktion oder Dienstleistungen. Die Schullaufbahn endet mit dem Erwerb des Titels „Bachiller“ (Abitur).5

Aufgrund von sozialer Benachteiligung herrschen jedoch weiterhin Ungleichheiten im Bildungsbereich. Vor allem in der höheren Schulbildung und in den Universitäten stoßen Kinder und Jugendliche aus ökonomisch schwachen Familien auf Eintrittsbarrieren. Während in der Grund- & Unterstufe der Schulbesuch nicht sehr zwischen Schüler*innen verschiedener Hintergründe variiert und im Jahr 2016 in den unteren Klassenstufen über 95% aller Kinder in Schulen angemeldet waren, geht diese Rate bei der höheren Bildung auseinander.6 Nur 9% aus sozioökonomisch schwachen Haushalten befanden sich 2016 in einer universitären Ausbildung, im Vergleich zu 53% mit einem hohen sozioökonomischen Status.7

Ein zentrales Problem sind die qualitativen Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Schulen, was die soziale Segregation weiter vorantreibt. Außerdem unterscheidet sich der Zugang zu Bildungsmöglichkeiten stark zwischen den Regionen des Landes.8

 

Interview mit Fabio Guerrero

Können Sie kurz die aktuelle Situation in Kolumbien und an Ihrer Schule beschreiben? Welche Auswirkungen hatte Covid-19 auf Sie?

Die Situation in Kolumbien in Bezug auf Corona ist ein bisschen kompliziert zu beschreiben und resultiert vor allem aus der schwierigen Vergangenheit der lateinamerikanischen Länder. Kolumbien ist kein armes Land, sondern ein reiches. Aber hier gab es in den letzten sechzig oder siebzig Jahren viel Korruption. Politiker*innen haben sich Geld in die eigene Tasche gesteckt und Investitionen in den Gesundheitssektor oder den Bildungssektor vernachlässigt. Daher ist das kolumbianische Gesundheitssystem nicht gut entwickelt. In ganz Kolumbien stehen nur 2000 Intensivbetten zur Verfügung. Momentan gibt es hier ungefähr 31.000 Infizierte und 973 Tote, ich schätze die Hälfte von ihnen in Bogotá.9

Das Gesundheitssystem ist deshalb nicht kollabiert, weil wir in den letzten drei Monaten unter sehr strengen Ausgangsauflagen gelebt haben. Ich denke, diese schnelle und strikte Reaktion war ausschlaggebend dafür, dass es in Kolumbien nicht so viele Fälle gibt wie in anderen lateinamerikanischen Ländern. Seit einem Monat gibt es Ausnahmen und weniger Auflagen für einige Berufsgruppen. Ich als Schulleiter und die Lehrer*innen dürfen das Haus jetzt wieder verlassen. Das Coronavirus hat unseren Schulalltag natürlich stark getroffen und verändert, weil keiner darauf vorbereitet war über das Internet zu arbeiten. Vorher fand alles durch Präsenzlehre statt.

Der kolumbianische Staat hat die Digitalisierung lange vernachlässigt, und das zeigt sich jetzt. Für viele Personen gab es bisher keine Möglichkeit der Unterstützung bei der Anschaffung von technischen Geräten oder der Verbindung zum Internet. Das war zunächst eine große Herausforderung für die Schulen. Auch die Eltern waren am Anfang sehr beunruhigt, da nicht klar war, wie alle Schüler*innen am Unterricht teilnehmen sollten. Aber sie wurden sehr kreativ und haben sich Computer oder Smartphones geliehen, die den Kindern das digitale Lernen ermöglichen. Wir als Schule haben für eine möglichst hohe Teilnahmefähigkeit für die Schüler*innen gesorgt, indem wir eine Zeit lang die normale Schulzeit in zwei Schichten aufgeteilt haben. So konnten beispielsweise Geschwisterkinder die gleichen Geräte nutzen. Auch als wir wieder auf die normalen Zeiten umstellen mussten, weil viele Eltern wieder ihre Arbeit aufgenommen haben, wurden von den Eltern Möglichkeiten gefunden, um den Kindern eine Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen – obwohl zu Beginn der Krise in einer Umfrage herauskam, dass 48 der 1200 Schüler*innen möglicherweise keinen Zugang zu Smartphones oder Computern haben. Wir haben inzwischen dennoch eine digitale Anwesenheitsrate von 97-98% und das ist, in Anbetracht der Schwierigkeiten, mit denen wir zu kämpfen hatten, für uns ein tolles Ergebnis. Auch von den Behörden und den Eltern kommt sehr positives Feedback, was mich wirklich glücklich macht. Vor kurzem hat mir beispielsweise eine Mutter geschrieben, um mir für den Umgang mit der Herausforderung zu danken. Sie teilte mir mit, dass sie weiß, wie schwierig es ist, die Klasse über einen Bildschirm zu unterrichten. Daher ist sie sehr zufrieden und dem großartigen Team sehr dankbar. Solche Worte erfüllen mich mit Freude und geben mir Hoffnung, so weiterzuarbeiten, wie wir es tun.

Ab August soll nun der Unterricht teilweise wieder vor Ort stattfinden, abwechselnd mit Videokonferenzen von zuhause aus. Wir bereiten uns bereits auf die strengen Sicherheitsvorschriften vor, die ab dann gelten. Wir haben die Klassenzimmer neu organisiert, da nun nur noch halb so viele Schüler*innen wie vorher in einer Klasse sein können, damit die Abstandsregeln gewahrt werden. Die Schule hat außerdem einen Gesichtsschutz und einen Mund-Nasenschutz für alle Schüler*innen angefertigt, damit sie sich nicht ins Gesicht fassen und geschützt sind.

In Kolumbien gibt es große Unterschiede zwischen dem privaten und dem staatlichen Bildungssystem. Welche Herausforderungen machen sich im Bereich Bildung und Chancengleichheit in Kolumbien insgesamt sowie zwischen den Regionen bemerkbar?

Es ist nicht fair, dass Kinder in einigen Regionen unseres Landes eine Stunde auf einen schlammigen Berg im kolumbianischen Chocó10 klettern müssen, um die Spitze zu erreichen, damit zehn, fünfzehn Schüler*innen mit einem einzigen Computer, dem einzigen Computer, den sie haben, mit ihren Lehrern kommunizieren können. Ich denke, dass sowas nur in unterentwickelten Ländern wie Lateinamerika vorkommt. In Kolumbien sind die Bildungsbedingungen in einigen Regionen besonders schwer, zum Beispiel in Chocó, im Amazonas, Caquetá, einigen Gebieten von Villavicencio und ländlichen Gebieten der kolumbianischen Küste, in denen die Menschen sehr arm sind. Hier haben sich sehr große Ungleichheiten gebildet, denn der Staat konnte diese Menschen nie erreichen.

In Kolumbien entstand eine große Kluft zwischen der städtischen und der ländlichen Bildung.

Fabio Guerrero

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In Kolumbien gibt es meiner Meinung nach ein Problem, dass es wahrscheinlich in der ganzen Welt gibt. Für Missstände wird immer der Präsident verantwortlich gemacht. Aber die Präsidenten müssen tatsächlich auch mit sehr schwierigen Herausforderungen umgehen. Die in Kolumbien seit sechzig/siebzig Jahren andauernden Konflikte, der meiner Meinung nach gescheiterte Friedensprozess, der Kalte Krieg, der Drogenhandel, Pablo Escobar, die FARC, die M-19 Bewegung und die große Korruption der politischen Elite verhindern, dass dieses Land den Fortschritt macht, den es machen sollte. Und so entstand eine sehr große Kluft zwischen der städtischen und der ländlichen Bildung.

Aber auch in der Stadt bilden sich logischerweise verschiedene Stadtviertel und Nachbarschaften. Es gibt reiche Viertel mit viel Geld, in denen sich Eliteschulen befinden. Und es gibt die städtischen Gebiete, in denen sich die Armenviertel befinden, wie zum Beispiel das Gebiet Ciudad Bolívar in Bogotá, Soacha, eine Gemeinde in der Nähe von Bogotá, oder San Cristóbal. Die nördlichen Schulen haben nicht viele Probleme, denn die meisten besitzen die benötigten technologischen Geräte. Aber in den nicht so wohlhabenden Gegenden von Bogotá haben sie, wenn sie einen Computer haben, kein Handy, und wenn sie ein Handy haben, haben sie keinen Computer.

Sehen Sie durch die momentane Situation auch Chancen und Möglichkeiten?

Ich denke, dass die Menschheit in allen schlimmen Sachen die passieren immer auch das Gute sucht. In Kolumbien mussten wir uns sehr stark an die neuen Umstände anpassen. Ich glaube aber, es gibt auch viele Möglichkeiten und positive Entwicklungen.
Erstens mussten sich nun die Eltern um die Schulbildung der Kinder kümmern. Einige Eltern haben ihre Kinder vorher vernachlässigt und sich wenig mit ihnen beschäftigt, und uns die ganze Verantwortung hinterlassen. Ich denke es ist eine gute Sache, dass die Schüler*innen jetzt mehr mit ihren Eltern teilen können und mehr Zeit miteinander verbringen. Viele Familien hat das näher zusammengebracht, wobei natürlich auch nicht die schwierigen Situationen vergessen werden dürfen, die sich in einigen Familien durch familiäre Probleme und Konflikte ergeben.

Zweitens lernen die Eltern die Lehrer*innen und unsere Arbeit wirklich zu schätzen. Sie stellen fest wie schwierig es ist, selbst ein Kind zu unterrichten und ihr Respekt vor den Lehrpersonen steigt, die vierzig Kinder gleichzeitig in ihrer Klasse unterrichten müssen. Und was ich noch schöner finde, wir Lehrer*innen lernen unsere Schüler*innen auch mehr zu schätzen. Jetzt, wo wir zuhause isoliert sind, fehlen sie uns wirklich sehr!
Ich denke, auch von der Gesamtgesellschaft wird die Wichtigkeit des Lehrberufes nun mehr anerkannt. Wir tragen eine hohe Verantwortung, gerade weil wir junge Menschen stark prägen. Meiner Meinung nach ist es einer der herausforderndsten Berufe und ich bin sehr stolz darauf, Lehrer zu sein.

Fabio Guerrero ist sehr stolz auf die diesjährige Abschlussklasse:
„Die Abschlussschüler*innen der elften Klasse werden für immer in meinem Herzen und meiner Erinnerung bleiben. Ich hoffe, dass die erlebten Erfahrungen durch Covid-19 sie stärker machen werden. Sie bedeuten mir viel.“
Bildquelle: Fabio Guerrero

Stellen Sie sich vor, Sie wären Bürgermeister und hätten die Möglichkeit, ein Programm sowohl für Bildung als auch für die aktuelle Situation im Kontext von Covid-19 in Ihrem Stadtteil durchzuführen. Was würden Sie tun?

Wenn ich Bürgermeister von Bogotá wäre, würde ich die Quarantäne aufheben. Denn das Einzige, was diese Quarantäne bewirkt hat, ist, dass wir uns in unseren Häusern wie Gefangene fühlen und isoliert werden. Ich weiß, dass es wichtig ist soziale Distanz zu halten. Aber ich halte eine so strenge Quarantäne, bei der man nicht am Coronavirus sondern am Hunger stirbt, weil die Menschen nirgendwo arbeiten können, nicht für das richtige Mittel.

Wenn ich Bürgermeister von Bogotá wäre, würde ich die Quarantäne aufheben.

Fabio Guerrero

Wir können uns vor dem Virus nicht verstecken, und die WHO sagt, dass es sich zu etwas endemischen entwickelt und wir dann damit leben müssen. Ich denke also, dass wir uns unseren Mund-Nase-Schutz aufziehen müssen, dass wir uns die Hände waschen sowie Abstand halten müssen, um uns nicht anzustecken. Dass wir nicht ohne unseren Schutz auf die Straße gehen, das ist es, was ich tun würde.

Das Zweite was ich tun würde, wäre eine Volkszählung etwa auf der Ebene von Bogotá durchzuführen, wo es möglich ist zu definieren, wer die Menschen sind, die wirklich Hilfe brauchen, nämlich die Ärmsten. Eine derartige Volkszählung gibt es noch nicht. Hier in Kolumbien werden Sozialleistungen bisher durch das sogenannte Sisben (Sistema de Identificación de Potenciales Beneficiarios de Programas Sociales [dt.System zur Identifikation von potentiellen Begünstigten der Sozialprogramme]) zugewiesen. Von diesem profitieren auch Menschen, die die nötigen finanziellen Mittel besitzen, um Gesundheitsmaßnahmen selbst zu bezahlen, die ihre Kinder auch auf private Universitäten schicken können. Ich würde diese neue Statistik erstellen, um die Menschen ausfindig zu machen, die diese Bedürfnisse wirklich haben, um sie erreichen zu können.

Ausblick

Wie Fabio Guerrero im Interview berichtet, gibt es im Bildungsbereich große Unterschiede zwischen den Regionen Kolumbien und innerhalb Bogotás. Die Infrastruktur und der Zugang zu technischen Geräten variiert je nach sozioökonomischem Hintergrund der Schüler*innen stark, was die Online-Lehre erschwert und dadurch soziale Ungleichheit weiter verstärken könnte. Ab August soll der Unterricht wieder teilweise in Präsenz stattfinden. Wir werden in Kontakt mit Fabio Guerrero bleiben und die Situation in Kolumbien weiter verfolgen. In einigen Monaten wird es dann ein Follow-Up Interview geben, in welchem wir darüber sprechen werden, welche aktuellen Entwicklungen es gibt und ob sich strukturelle Änderungen im Bildungssystem ergeben haben.

Quellen

1 Johns-Hopkins University (Stand: 17.07.2020). Abgerufen am 17.07.2020. COVID-19 Dashboard by the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University (JHU). World Map (Colombia). https://coronavirus.jhu.edu/map.html

2 Maldonado, S. (15.05.2020). Abgerufen am 04.07.2020. Bogotá. ¿Quiénes pueden salir de casa durante la cuarantena? https://bogota.gov.co/mi-ciudad/salud/coronavirus/quienes-pueden-salir-durante-la-cuarentena

3 Minisalud. (12.03.2020). Abgerufen am 04.07.2020. Presidente Duque declara Emergencia Sanitaria frente a COVID-19. https://www.minsalud.gov.co/Paginas/Presidente-Duque-declara-Emergencia-Sanitaria-frente-a-COVID-19.aspx

4 Der Durchschnittswert des monatlichen Schulgeldes für Privatschulen in Bogotá lag 2016 bei umgerechnet ungefähr 65 Euro (siehe Webseite des kolumbianischen Bildungsministeriums: Tarifa Promedio Secretaria, abgerufen am 15.07.2020 unter https://www.mineducacion.gov.co/1759/w3-article-219212.html?_noredirect=1)

5 https://www.bq-portal.de/db/L%C3%A4nder-und-Berufsprofile/kolumbien (gefördert durch das Wirtschaftsministerium; zuletzt eingesehen: 26.05.2020)

6 Siteal (o.J.) Perfíles de País. República de Colombia. Abgerufen am 15.07.2020 unter http://www.publicaciones.siteal.iipe.unesco.org/perfiles-de-pais/24/republica-de-colombia

7 OECD. (2016). Colombia should improve equity and quality of education. Available at: https://www.oecd.org/education/colombia-should-improve-equity-and-quality-of-education.htm

8 Rojas Rojas (2018). Se puede hablar de equidad en el sector educativo colombiano? Revista Científica Genrea lJosé María Córdova, 16(23), 125-143.

9 Stand vom Tag des Interviews, 02.06.2020. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Blogbeitrags gab es in Kolumbien ungefähr 160.000 Fälle, von denen knapp die Hälfte bereits genesen war und über 6000 Menschen durch Covid-19 gestorben sind (Johns-Hopkins University COVID-19 Map, Stand: 17.07.2020, abgerufen unter https://coronavirus.jhu.edu/map.html)

10 Das Departament Chocó liegt im Nordwesten Kolumbiens und grenzt an den Pazifik, die Karibik und an Panama.

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4 Anmerkung zu “Die Wertschätzung steigt

  1. Claudia

    Kann mich nur anschließen – sehr spannender Artikel und tolle Website! Ich warte gespannt auf neue Artikel. 🙂 Kleiner Tipp: bitte überarbeitet die mobile Version der Website, in den interaktiven Elementen werden die Texte nicht richtig angezeigt.

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    1. ids2020 Autor des Beitrags

      Vielen Dank! Wir sind schon fleißig dabei, neue Artikel zu schreiben 🙂 Um das Problem mit der mobilen Version kümmern wir uns auch gerade, super dass du uns darauf aufmerksam gemacht hast.

      Antworten
  2. Rebecca

    Spannender Artikel – vielen Dank für die Einblicke!
    Die ’schon gewusst?‘ Rubrik ist genau mein Ding 😉 – bitte beibehalten!

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